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Wenn Schnarchen krank macht

Diagnose und Therapie

Lautes Schnarchen ist nicht nur für den Bettnachbarn unangenehm. Es deutet auf eine Engstelle in den Atemwegen hin, die das Luftholen beim Schlafen erschwert. Geht das Schnarchen mit Atemaussetzern von mehr als zehn Sekunden einher, droht dem Schnarcher im schlimmsten Fall ein erhöhtes Risiko für Herz-Kreislaufkrankheiten wie Bluthochdruck, Herzinfarkt oder Schlaganfall. Bei Schnarchern gilt es herauszufinden, ob die Luftzufuhr während des Schlafs behindert ist und wenn ja, wo Atemaussetzer vorliegen und wie stark sie das Herz-Kreislauf-System beeinflussen. Um „harmloses“ Schnarchen von einem Schlafapnoe-Syndrom zu unterscheiden, nutzt Dr. Graf neben einem ausführlichen Anamnesegespräch das ambulante Schlafscreening. Je nach Befund kann Frau Dr. Grzonka dann für den einzelnen Patienten eine geeignete konservative oder operative Therapie einleiten.

Schnarchen

Schnarchen

Männer schnarchen weitaus häufiger als Frauen, überwiegend die Altersgruppe ab 50 Jahren. Im Schlaf erschlafft die Gaumenmuskulatur, die Zunge fällt zurück. Dadurch flattern die weichen Gaumenteile im Luftzug des Atems und verengen die Atemwege. Die Folge: Lautes Pfeifen, Röcheln und Rasseln. Außerdem sinkt im Blut der Sauerstoffgehalt ab. Das Gehirn nimmt dies wahr, es folgt eine Weckreaktion – gleichzeitig werden Stresshormone abgesetzt. Die wiederholenden Weckreaktionen verhindern, dass der Patient tiefere Schlafstadien erreicht und erholsamer Schlaf zustande kommt.
Eine Ursache für Schnarchen kann eine schlechte Nasenatmung aufgrund von zu großen Nasenmuscheln sein, ein zu großes Gaumenzäpfchen oder ein schlaffes Gaumensegel. Mithilfe einer Endoskopie kann der Arzt den Nasen-, Gaumen- oder Mundbereich untersuchen und entscheiden, ob das Problem durch eine Operation zu beheben ist.

Schlafapnoe

Schlafapnoe

Menschen mit einem sogenannten Schlafapnoe-Syndrom haben während sie schlafen Atemstillstände, die zwischen 10 und 120 Sekunden andauern können. Bei manchen können Atemaussetzer sogar bis zu 80 Mal pro Stunde auftreten. Hauptsymptom von Schlafapnoe ist lautes unregelmäßiges Schnarchen. Das Schlafapnoe-Syndrom gehört zu den häufigsten und folgenschwersten Schlafstörungen. Denn: Das Risiko für Herz-Kreislauf-Krankheiten wie Bluthochdruck, Herzrhythmusstörungen, Herzinfarkt und Schlaganfall steigt. Mediziner unterscheiden zwischen obstruktiver und zentraler Schlafapnoe. Erstere ist die häufigste Form und auf verengte Atemwege zurückzuführen. Bei der zentralen Schlafapnoe sind die Atemstillstände auf eine Fehlfunktion im Zentralen Nervensystem zurückzuführen.

Bei der Diagnose kommen verschiedene Verfahren zum Einsatz. Neben einem ausführlichen Gespräch nutzen Ärzte spezielle Messgeräte, die von Patienten mit nach Hause genommen werden können, um das Schlafverhalten zu analysieren. Der HNO-Arzt schaut außerdem nach anatomischen Auffälligkeiten im Nasen-Rachen-Bereich wie zum Beispiel Bissauffälligkeiten, Nasen- und Rachenpolypen oder einer fehlgestellten Nasenscheidewand. Bei mittel- bis schwergradiger obstruktiver Schlafapnoe ist die CPAP-Beatmung eine gängige Therapiemaßnahme. Dabei handelt es sich um eine Nasenmaske, die der Patient nachts anlegt und an ein Gerät angeschlossen ist. Durch leichten Überdruck auf die Atemwege wird verhindert, dass diese zusammenfallen und die Luftzufuhr unterbrochen ist. Einigen Patienten helfen Bissschienen für Ober- und Unterkiefer, die die Zunge vom Zurückfallen in den Rachen abhalten.

Ambulante Schlafuntersuchung

Ambulante Schlafuntersuchung

Die ambulante Schlafuntersuchung (Polygraphie) gehört zum wichtigsten Diagnoseverfahren bei der Analyse des Schlafverhaltens und dem Verdacht auf ein Schlafapnoe-Syndrom. Patienten erhalten dabei ein spezielles kleines und tragbares Messgerät, das sie mit nach Hause nehmen können. Es ist mit mehreren Sensoren ausgestattet, die der Patient vor dem zu Bett gehen an verschiedenen vorgeschriebenen Körperstellen anlegt. Wie das funktioniert wird in der Praxis detailliert erklärt. Das Gerät zeichnet die Schnarchgeräusche auf, misst die Herzfrequenz und den Sauerstoffgehalt im Blut sowie Körperlage und Atemfrequenz. Mithilfe der Daten kann der HNO-Arzt Rückschlüsse auf die Atmung ziehen. Verhärtet sich der Verdacht einer Schlafapnoe empfiehlt sich manchmal auch der Gang in ein Schlaflabor. Die Abteilung für Innere Medizin im Diakonie Klinikum Bethesda in Freudenberg untersucht im Schlaflabor sämtliche Formen schlafbezogener Atemregulationsstörungen sowie weitere schlafmedizinische Krankheiten.

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