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Gastroenterologie und Leber

Wiederkehrende Bauchkrämpfe, Durchfälle, Blut im Stuhl, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen – hinter diesen Beschwerden können chronische Magen- und Darmkrankheiten stecken. Die Gastroenterologie als Spezialgebiet der Inneren Medizin beschäftigt sich mit Magen- und Darmkrankheiten sowie mit Krankheiten der Leber, des Gallensystems und der Bauchspeicheldrüse. Chronische Darmentzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können beschwerdearm verlaufen. Manche Patienten leiden jedoch erheblich unter den Symptomen und büßen Lebensqualität ein. Die Diagnose und Therapie chronisch entzündlicher Magen-, Darm- und Leberkrankheiten ist ein Schwerpunkt der Siegener Praxis für Innere Medizin. Ihre Diagnose erfolgt auf hohem medizintechnischem Niveau mit ambulant durchführbaren Endoskopien, Laboruntersuchungen, Ultraschall und Funktionstests. Das gastroenterologische Ärzteteam arbeitet dabei eng zusammen und pflegt einen regelmäßigen fachlichen Austausch.

Unser Behandlungsspektrum

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom ist eine Funktionsstörung des Darms und kann zu Bauchschmerzen, Durchfall, Verstopfung oder auch Blähungen führen. Die genaue Ursache ist gegenwärtig Bestandteil hochaktueller medizinischer Forschungsarbeit. Faktoren wie ein gestörtes Darmnervensystem, Infektionen oder psychische Einflüsse wie Stress scheinen eine Rolle zu spielen. Bei der Diagnose geht es darum, Krankheiten oder Funktionsstörungen auszuschließen, die ähnliche Beschwerden verursachen aber schwerwiegendere Konsequenzen haben können. Die Therapie richtet sich nach den Symptomen und umfasst neben diätetischen Maßnahmen auch verschiedene Medikamente.

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn gehören zu den häufigsten chronisch entzündlichen Darmkrankheiten und betreffen immer häufiger auch junge Patienten. Beide verlaufen in Schüben. Die Colitis ulcerosa ist eine Krankheit des Dickdarms, bei der die Darmschleimhaut entzündet ist und diese wiederum Geschwüre hervorruft. Blutige und schleimige Durchfälle sowie krampfartige Bauchschmerzen gehören zu den Symptomen. Morbus Crohn kann in jedem Abschnitt des Verdauungstraktes auftauchen – vom Mund bis zum After – betrifft jedoch meist den letzten Abschnitt des Dünndarms. Dabei können sich neben der Darmschleimhaut auch tiefere Schichten der Darmwand entzünden. Typische Symptome sind Durchfall, der über mehrere Wochen anhält und krampfartige Bauchschmerzen. Auch Symptome außerhalb des Darms, beispielsweise Gelenkschmerzen, kommen nicht selten begleitend vor. Um eine Diagnose zu stellen, entnehmen die Ärzte in einer Darmspiegelung Gewebe. Darauf folgt eine individuelle Therapie mit entzündungshemmenden Medikamenten. Bei häufigen Durchfällen gehen Patienten viele Nährstoffe verloren, sodass sie mit gezielter Ernährung Verluste ausgleichen sollten.

Chronische Hepatitis B und C

Chronische Hepatitis B und C

Bei Hepatitis B und C handelt es sich um eine durch Viren ausgelöste Entzündung der Leber. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sie zu einer Leberzirrhose, Krebs und sogar zum Tod führen. Erhöhte Leberwerte müssen regelmäßig durch Blutuntersuchungen, Ultraschall und gelegentlich durch eine Biopsie abgeklärt werden. In vielen Fällen ist eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung möglich, die die Krankheit heilt oder zumindest das Risiko für fatale Folgen senkt.

Divertikelkrankheit des Darms

Divertikelkrankheit des Darms

Stülpt sich die Darmschleimhaut nach außen, sprechen Mediziner von Divertikeln. Sie entstehen meist an Muskellücken in der Darmwand, an denen zum Beispiel Blutgefäße verlaufen. Sie sind meist harmlos, können aber zu starken Beschwerden und Komplikationen führen, wenn sie sich entzünden. Bei Symptomen wie Schmerzen insbesondere im linken Unterbauch, Verdauungsstörungen (Verstopfung, Durchfall) oder starken Blähungen sprechen Mediziner von einer Divertikel-Krankheit. Entzünden sich die Divertikel, wird zwischen einer unkomplizierten und einer komplizierten Divertikulitis unterschieden. Erstere beschreibt eine Entzündung, die sich auf die Darmwand beschränkt. Bei der zweiten Variante treten Komplikationen mit zum Teil schwerwiegenden Folgen auf. Das können ein Darmdurchbruch, eine Bauchfellentzündung, Abszesse (Eiterherde), starke Blutungen, eine Darmverengung und im schlimmsten Fall ein Darmverschluss sein. Mit einfachem Ertasten der Bauchgegend, Ultraschall und einer Computertomografie kann der Arzt eine Entzündung lokalisieren. Dann hilft in vielen Fällen schon Antibiotika, um diese in den Griff zu bekommen. Zusätzlich wird die Ernährung umgestellt, um den Darm zu entlasten. Ist die Entzündung abgeklungen, sollte vier bis sechs Wochen danach eine Darmspiegelung durchgeführt werden, um andere Ursachen wie Tumoren oder chronisch entzündliche Darmentzündungen auszuschließen. Erst bei schwerwiegenden Komplikationen, wie zum Beispiel einem Abszess oder einem Darmdurchbruch, muss operiert werden.

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit können unangenehme Symptome wie Blähungen, Bauchkrämpfe oder Durchfälle auftreten. Zu den häufigsten Formen gehört die Lactoseintoleranz – eine milchzuckerbedingte Stoffwechselstörung. Sie ist anlagebedingt und harmlos, kann aber unangenehme Beschwerden verursachen. Dabei kann der Dünndarm Milchzucker nicht ausreichend aufspalten. So gelangt er in den Dickdarm, wo er von Darmbakterien vergoren wird. Milchzucker ist prinzipiell in allen Milchprodukten enthalten (Milch, Käse, Joghurt, Eis, Cremes, Sahne etc.) Viele Betroffene können jedoch kleine Mengen vertragen.

Die Fructoseintoleranz ist eine fruchtzuckerbedingte Stoffwechselstörung. Beschwerden wie Blähungen, Darmgeräusche, Koliken und wässriger Durchfall sind typisch. Der Darm ist dabei nicht in der Lage, Fructose optimal zu verdauen.
Bei einigen Patienten lösen glutenhaltige Lebensmittel Entzündungen der Darmschleimhaut aus. Dabei bilden sich die Darmzotten zurück, die normalerweise für die Aufnahme von Nährstoffen in den Körper verantwortlich sind. Die Nährstoffe bleiben in der Folge unverdaut im Magen zurück und es kommt zu Mangelerscheinungen. Die Unverträglichkeit äußert sich in der Regel mit Durchfall, Erbrechen, Müdigkeit oder Gewichtsverlust.

Grundlage einer jeden Therapie ist es, die Ursache der Magen-Darm-Beschwerden aufzuspüren. Eliminieren Patienten diese aus ihren Essgewohnheiten, verschwinden die Symptome meist sofort.

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