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Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne und Co.

Klassische Dermatologie

In unserer Praxis untersuchen und behandeln Dr. Kostic und Dr. Miller-Schaake das gesamte Spektrum der Klassischen Dermatologie. Dazu zählen chronisch entzündliche Hautkrankheiten wie Neurodermitis, Schuppenflechte, Akne und Rosacea. Außerdem Infektionskrankheiten wie Nagel- und Hautpilz, Geschlechtskrankheiten, virale Infektionen wie Gürtelrose, Herpes oder Warzen sowie bakterielle und parasitäre Krankheiten der Haut. Von der Vorsorge über die Therapie bis hin zur Nachsorge widmen sich Dr. Caterina Kostic und Dr. Karin Miller-Schaake mit Fachkompetenz, modernen Methoden und Sorgfalt den Anliegen ihrer Patienten.

Häufige Krankheitsbilder

Akne

Akne

Mitesser, Pickel und Pusteln können ein vorübergehendes Übel in der Pubertät sein – sind dadurch für Jugendliche aber nicht weniger belastend. Doch unreine Haut und Akne betreffen viele Menschen in allen Altersstufen. Akne kann verschiedene Formen annehmen – von kleinen Mitessern und Pickelchen im Gesicht bis hin zu großen Pusteln und schmerzhaften Knoten, die sich auch auf Rücken und Schultern ausbreiten.

Unter dem Einfluss von Hormonen produzieren die Talgdrüsen in der Haut vermehrt Talg, in der Folge kommt es zu einer vermehrten Produktion von Hornmaterial. Die Drüsenausführungsgänge verstopfen und an der Hautoberfläche entstehen Mitesser. Die Überaktivität der Talgdrüsen bietet Akne-Bakterien gute Bedingungen, sich zu vermehren. Die Folge: Mitesser entzünden sich, es entstehen Pickel, Pusteln und Knoten. Fettige und Ölhaltige Hautpflegeprodukte sowie falsche Ernährung können den Prozess begünstigen. Bei der externen Aknetherapie kommen vor allem Gele, Lösungen oder Cremes mit medizinischen Wirkstoffen zum Einsatz. Ebenso erhalten Patienten Tipps für die richtige Hautpflege. Bei stärkeren Formen können Tabletten Erfolg versprechen. Ein weiterer zentraler Bestandteil ist die professionelle mechanische Ausreinigung durch eine Fachkosmetikerin, die ebenfalls zum Angebot unserer Hautarztpraxis zählt. Hat die Haut unter der Akne stark gelitten und ist vernarbt, können Fruchtsäurepeelings oder eine Laserbehandlung das Hautbild verbessern.

Neurodermitis

Neurodermitis

Die Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist eine chronisch entzündliche Hautkrankheit, die in Schüben verläuft. Sie äußert sich in trockenen, schuppigen, juckenden und rötlichen Hautveränderungen (Ekzemen). Diese treten meist an den Kniekehlen, Ellenbeugen, im Gesicht oder anderen Stellen auf. Neurodermitis kann in jedem Lebensalter erstmals ausbrechen, beginnt jedoch häufig schon in früher Kindheit. Die roten Hautareale und der starke Juckreiz sind für Betroffene oftmals sehr belastend.

Genetische Faktoren sorgen dafür, dass die Haut und das gesamte Immunsystem stärker auf äußere und innere Einflüsse reagieren. Allergene wie Pollen, Hausstaubmilben, Nahrungsmittel, Pflegeprodukte, aber auch Stress können Ekzeme auslösen oder verschlimmern. Neurodermitis ist nicht heilbar, aber verschiedene Therapiemethoden können Symptome lindern oder ganz verschwinden lassen. Bei der Therapie kommen verschiedene Maßnahmen in Frage, die von Patient zu Patient unterschiedlich erfolgreich sind. Werden bestimmte Allergen-Substanzen, die Hautreaktionen auslösen identifiziert, sollten diese gemieden werden. Außerdem beraten wir in unserer Hautarztpraxis hinsichtlich einer geeigneten Basispflege mit rückfettenden Wirkstoffen, um die Haut geschmeidig zu halten. Je nach Schweregrad können Salben, Cremes, Tabletten oder kortisonhaltige Präparate Entzündungen hemmen und Juckreiz lindern. Auch die Bestrahlung mit selektivem UVB-Licht zeigt bei vielen Patienten Erfolg.

Schuppenflechte

Schuppenflechte

Die Schuppenflechte (Psoriasis vulgaris) ist eine meist vererbte chronisch entzündliche Hautkrankheit. Sie zeigt sich in rötlichen, scharf begrenzten Hautarealen mit weiß-silbrigen Schuppen. Diese treten vorwiegend an den Ellenbogen, Schienbeinen, Händen, Augenbrauen, der Kopfhaut oder auch der Gesäßfalte auf. Ebenso können die Nägel betroffen sein. Dabei entstehen im Nagel kleine runde Vertiefungen (Tüpfelnägel) oder gelblich-braune Flecken. In einigen Fällen zieht die Schuppenflechte auch Gelenke, Sehnen und Organe in Mitleidenschaft. Die Krankheit verläuft chronisch oder in wiederkehrenden Schüben. Dabei wechseln sich akute Phasen mit Perioden ab, in denen wenig oder gar keine Symptome auftreten.

Neben der genetischen Veranlagung gibt es weitere Faktoren, die die Krankheit ausbrechen lassen können und mit ihr in Verbindung stehen: Infektionen, Verletzungen, Tätowierungen, Sonnenbrand, anhaltende mechanische Reizung, ein gestörter Stoffwechsel oder Hormonschwankungen, bestimmte Medikamente, Allergene und Umwelteinflüsse oder auch Stress. Im Zweifel lässt sich die Krankheit durch die mikroskopische Untersuchung einer Hautprobe diagnostizieren. Ein Heilmittel gibt es bisher nicht. Die Therapie zielt darauf ab, Symptome zu lindern. So werden Cremes, Salben oder Lotionen mit Wirkstoffen wie beispielsweise Salicylsäure, Teer, Vitamin-D oder Kortison zur äußerlichen Therapie eingesetzt. Sie hemmen das überschießende Zellwachstum und Entzündungen. Bei besonders schweren Formen besteht die Möglichkeit Medikamente als Tabletten oder Injektionen zu verabreichen. Ebenso zur Therapie gehört eine gute Basis-Hautpflege, zu der wir in unserer Praxis individuell beraten. Auch mithilfe von speziellem UV-Licht können Beschwerden wirksam gelindert werden.

Nagelpilz

Nagelpilz

Bei Nagelpilz abzuwarten und auf Heilung zu hoffen bringt leider nichts. Nagelpilz ist hartnäckig, die Therapie langwierig. Dabei handelt es sich um eine Infektion, die in den meisten Fällen durch Fadenpilze (Dermatophyten), seltener durch Hefe- oder Schimmelpilze, entsteht. Ohne Therapie breitet sich der Pilz immer weiter aus, kann die gesamte Nagelplatte zerstören und weitere Nägel befallen. Dies führt mitunter zu starken Schmerzen und Gangbeschwerden. Feuchtigkeit und Wärme begünstigen eine Infektion. So ist die Ansteckungsgefahr in öffentlichen Bädern, Saunen, Fitness-Studios, Umkleidekabinen oder Duschen besonders hoch. Der Pilz befällt den Nagel meist vom vorderen Rand aus. Nagelsubstanz und Keratin lösen sich langsam auf, luftgefüllte Hohlräume entstehen und werden als weiße Flecken sichtbar. Im weiteren Verlauf verdickt sich der Nagel an der betroffenen Stelle und verfärbt sich weißlich bis gelb-braun. Weitere Indizien sind brüchige und absplitternde Nägel sowie ein entzündetes Nagelbett. Um eine Pilzinfektion eindeutig nachzuweisen, wird eine Nagelprobe unter dem Mikroskop untersucht und eine Pilzkultur angezüchtet.
Bei der Therapie kommen Nagellacke, Salben, Tabletten oder auch Laser zum Einsatz. Vor jeder Therapie sollte der Nagel entsprechend vorbereitet werden. Befallene Nagelteile sollten soweit möglich abgeschnitten oder abgefeilt werden, damit Medikamente besser zu den Pilzen durchdringen können. Sind weniger als drei viertel eines Nagels befallen, helfen Lacke oder -cremes, die regelmäßig aufgetragen werden müssen. Nagelpilztabletten bieten ebenso eine gute Möglichkeit den Pilz zu bekämpfen. Oft empfiehlt sich die Kombination mit einer äußerlichen Behandlung. Eine moderne alternative bei schwereren Formen bietet die Lasertherapie. Dabei werden die Pilze gezielt entfernt, ohne die Nagelsubstanz anzugreifen.

Lichttherapie

Lichttherapie

Während der Therapie werden Patienten mit selektivem UVB-Licht bestrahlt. Diese sogenannte Lichtdusche wird unter anderem bei Ekzemen, Schuppenflechte, Neurodermitis oder bei Menschen mit Sonnenallergie angewendet. Zur Behandlung größerer Warzenbeete setzen wir die schmerzlose WIRA-Therapie mit wassergefiltertem Infrarot-Licht ein. Diese schonende Therapie ist insbesondere auch für Kinder gut geeignet.

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