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Weiterführende Befund-Sicherung mittels Röntgenstrahlen

Mammographisch (per Röntgenstrahlen) nachgewiesene Herdbefunde, Architekturstörungen oder auffällige Mikroverkalkungen werden mittels stereotaktischer oder tomosynthetischer Biopsie (Gewebeprobe) gesichert, diese dauern ca. eine Stunde. Zeitaufwendig sind bei diesem Verfahren die Lagerung und die röntgenologische Lokalisierung des Zielbefundes. Die eigentliche Punktion dauert nur wenige Minuten.

Der Eingriff wird im Sitzen oder in Seitenlage durchgeführt, der Zugangsweg richtet sich nach der Lokalisation des Zielbefundes und wird vor dem Eingriff nach ausführlicher Aufklärung über Risiken und Komplikationen vorab mit Ihnen besprochen.

Die Durchführung erfolgt an unserem Mammographiegerät mithilfe einer speziellen Biopsie-Einheit. Zuerst erfolgt die Anfertigung von Röntgenaufnahmen der Brust aus zwei verschiedenen Richtungen. Anhand der Aufnahmen erfolgt die Lokalisation der gewünschten Zielregion für die Gewebeentnahme. Nach örtlicher Betäubung mit einem Lokalanästhetikum wird unter sterilen Verhältnissen eine ca. drei bis vier Millimeter dicke Hohlnadel computergesteuert in die Brust eingeführt. Durch Erzeugung eines Vakuums wird jeweils ein kleiner Teil des auffälligen Gewebes in die Hohlnadel angesaugt und mittels eines kleinen Messers abgetrennt. Das geschieht völlig schmerzlos, einige Patientinnen beschreiben allenfalls ein leichtes „Ziehen/ Ziepen“. Insgesamt werden so zwischen sechs und zwölf Gewebeproben entnommen.

Ein Vorteil diese Verfahrens liegt in der Entfernung eines größeren zusammenhängenden Gewebeareals zur pathologischen Aufarbeitung, so dass nahezu nie zu wenig Gewebe gewonnen wird. Ein Nachteil dieses Verfahrens ist der größere Geräteaufwand und die etwas längere Eingriffszeit.

Die gewonnenen Gewebezylinder werden zur Bestätigung von Mikroverkalkungen geröntgt (Präparateradiographie) und anschließend an die Kollegen der Pathologie zur weiteren Untersuchung versendet. In einigen Fällen ist es notwendig, die Biopsiehöhle mit einem kleinen „Clip“ über die noch einliegende Hohlnadel zu markieren (genaue Erläuterungen hierzu erfolgen in dem ausführlichen Aufklärungsgespräch vor dem Eingriff), um die Stelle bei Bedarf später wieder aufzufinden.

Nach der Biopsie erfolgt eine Kontrollmammographie.

Im Anschluss erfolgt nach der Anfertigung von Röntgenaufnahmen zur Dokumentation des Biopsieergebnises die Anlage eines Druckverbandes, zirkulär um den Oberkörper gewickelt und für 24 bis 36 Stunden belassen.

Risiken einer stereotaktisch gesteuerten Biopsie

Risiken einer stereotaktisch gesteuerten Biopsie

Nach dem Eingriff kann es zu einem Bluterguss kommen, damit dieser möglichst klein bleibt, sollten Sie den von uns angelegten Druckverband für mindestens 24 Stunden belassen.

Selten kann es zu allergischen Reaktionen auf das örtliche Betäubungsmittel, zu Wundheilungsstörungen/Entzündungen und zu einer übermäßigen Narbenbildung kommen.

In Abhängigkeit des histologischen Ergebnisse wird in einem gesonderten Gesprächstermin (etwa drei bis fünf Werktage nach der Probenentnahme) mit Ihnen das weitere Vorgehen besprochen.

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Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

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