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Mammographie

Die Mammographie erlaubt die Untersuchung der Brustdrüse mit Hilfe von Röntgenstrahlen. Hierbei wird die Brust zwischen zwei „Plastikplatten“ zusammengedrückt. Das ist wichtig, damit die Brustdrüse während der Belichtung (Aufnahme) fixiert ist und keine Bewegungsunschärfen entstehen. So wird der Drüsenkörper optimal abgebildet, zudem kann durch hohe Kompression (zusammendrücken) die Strahlenbelastung verringert werden.

Jede Röntgenuntersuchung ist mit einer gewissen Strahlenbelastung verbunden. Dieser stehen die deutlich verbesserten Heilungschancen bei früh erkanntem Brustkrebs gegenüber. Die bei der Mammographie eingesetzten Strahlen messen etwa 25 bis 35 Kiloelektronenvolt (keV). Hierdurch ist die Strahlenbelastung für den Körper sehr gering. Weitere Schutzmaßnahmen wie durch eine „Röntgenschürze“ sind nicht notwendig.
Mehr Infos über Risiken der Mammographie

Die Mammographie ermöglicht, die Bestandteile der Brust wie Drüsen-, Fett- und Bindegewebe gut voneinander zu unterscheiden. Insbesondere sind auch sehr kleine Verkalkungen (Mikroverkalkungen mit etwa 0,1 Millimeter Durchmesser) erkennbar. Diese können als Hinweise für Vorstufen von Brustkrebs dienen. Mammographisch können aber auch nicht tastbare, kleine Knoten ab etwa fünf Millimeter Durchmesser und sogenannte „Architekturstörungen“ erkannt werden.

Wann sollte eine Mammographie erfolgen?

Wann sollte eine Mammographie erfolgen?

Die Mammographie wird unabhängig von Alter und Geschlecht bei folgenden klinischen Verdachtsmomenten durchgeführt:

  • bei neu auftretenden Schmerzen, Knoten oder Hautveränderungen
  • bei Ausfluss aus der Brustwarze
  • bei vergrößerten Lymphknoten in der Achselhöhle
  • bei erhöhtem Brustkrebsrisiko, z.B. durch eine andere, schon bestehende Krebserkrankung
  • bei familiärer Vorbelastung

Im Rahmen unserer kurativen Sprechstunde wird ein Termin für eine Mammographie vereinbart. Sie benötigen eine Überweisung, z.B. von Ihrem Gynäkologen oder dem Hausarzt. Sollte es notwendig sein, kann gegebenenfalls auch eine Ultraschalluntersuchung ergänzend durchgeführt werden.

Die Mammographie im Rahmen der Früherkennung, dem sogennanten „Brustkrebs-Screening“, wird im Alter von 50 bis 69 Jahren empfohlen. In diesem Lebensabschnitt sollte bei jeder Frau im zwei-Jahres-Rhythmus eine Mammographie durchgeführt werden. Hierfür erfolgt in Nordrhein-Westfalen automatisch alle zwei Jahre eine Einladung durch die Zentrale Stelle in Münster, um Mammographieaufnahmen zu erstellen – entweder in einer der von uns geleiteten Einheit in Siegen, Arnsberg, Olpe oder Bad Berleburg oder auch im sogenannten Mammobil, einem Röntgengerät auf Rädern, das mit modernster Technik ausgestattet ist.

Nähere Informationen zum Screening finden sie hier.

Wie läuft eine Mammographie ab?

Wie läuft eine Mammographie ab?

Ablauf der Mammographie im Rahmen der regulären Sprechstunde:

Eine Mammographie empfiehlt sich in der ersten Zyklus-Hälfte, etwa eine Woche nach der Regelblutung. Dann nämlich ist das Drüsengewebe aufgelockerter, sodass die Qualität der Aufnahmen verbessert wird.

Am Tag der Untersuchung ist es ratsam, keine Körperlotion, Körperpuder oder Deodorant aufzutragen. Unter Umständen können kleine Partikel auf dem hochaufgelösten Bild dargestellt werden, was die Befundung beeinträchtigt und erschwert. Bitte legen Sie auch Ohr- und Halsschmuck sowie gegebenenfalls Piercings vor der Untersuchung ab.

Nach der Anmeldung werden Sie nach kurzer Wartezeit über unser modernes, kontaktloses Aufrufsystem in die für Sie vorbereitete Kabine aufgerufen. Bitte beantworten Sie während der Wartezeit für einen reibungslosen Ablauf den Anamnesebogen (Download hier) mit den Fragen so genau wie möglich. Für die Untersuchung ist es erforderlich, den Oberkörper vollständig freizumachen.

Die Durchführung der Mammographie erfolgt von speziell hierfür ausgebildeten Medizinisch-radiologischen-Fachangestellten (MFAs) oder Medizinisch-technischen-Radiologieassistentinnen (MTRAs) und dauert nur wenige Minuten. Sie werden an das Mammographie-Gerät geführt, der Untersuchungsablauf wird Ihnen nochmals erklärt.

Jede Brust wird zwischen zwei Plexiglasplatten gelegt und kurz und kräftig zusammengedrückt. Das empfinden manche Frauen als unangenehm oder auch selten als schmerzhaft. Wichtig: Je stärker die Brust komprimiert wird, desto besser werden Brustgewebe und eventuelle Veränderungen dargestellt. Ebenfalls verringert sich mit guter Kompression die benötigte Röntgendosis. Die MFA oder MTRA wird in jedem Fall die Stärke der Kompression individuell mit Ihnen abstimmen.

In der Regel werden pro Brust zwei Bilder erstellt – eine Aufnahme mit Kompression von oben nach unten und eine mit Kompression schräg von innen nach außen. Bei Bedarf und bei speziellen Fragestellungen, können noch Zusatzaufnahmen wie Vergrößerungen angefertigt werden.

Nach Erstellung der Aufnahmen können Sie sich wieder in Ihrer Kabine ankleiden und für kurze Zeit zurück ins Wartezimmer.

Wie erfahre ich das Ergebnis?

Wie erfahre ich das Ergebnis?

Ein Arzt/eine Ärztin begutachtet an speziell hochauflösenden Bildschirmen die Aufnahmen und vergleicht sie mit eventuell vorhandenen Voraufnahmen. Das benötigt in der Regel ein wenig Zeit, wir bitten daher um Ihr Verständnis.

Im Anschluss an die Begutachtung erfolgt eine Tastuntersuchung durch die untersuchenden Ärzte und im direkten Anschluss an die Besprechung der Ergebnisse mit Ihnen. Eventuell wird noch zusätzlich eine Ultraschall-Untersuchung durchgeführt.

Der abschließende Arztbrief mit Befund wird an Ihren behandelnden Arzt weitergeleitet.

Risiken der Mammographie

Risiken der Mammographie

Grundsätzlich sollte eine Mammographie - wie jede Untersuchung mit Röntgenstrahlen - aufgrund der Strahlenhygiene nur angefertigt werden, wenn ein medizinischer Grund dafür vorliegt, die sogenannte „rechtfertigende Indikation“. Diese darf ausschließlich durch einen fachkundigen Arzt - in der Regel den Facharzt für Radiologie - überprüft und gestellt werden.

Die Strahlendosis einer Mammographie ist gering und beträgt etwa 0,2 bis 0,6 Millisievert (mSv). Zum Vergleich: Die natürliche Strahlendosis pro Jahr liegt in Deutschland zwischen zwei und fünf mSv, je nach Beschaffenheit des Erdbodens. Die Strahlendosis bei einer Mammographie entspricht somit etwa einem Zehntel derjenigen Dosis, die jeder Mensch im Mittel in Deutschland pro Jahr als basale / natürliche Strahlendosis aufnimmt. Dem gegenüber steht das Risiko, durch eine unterlassene indizierte Mammographie an Brustkrebs zu versterben.

NotrufHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111

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