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Krankheiten der Haut von Akne bis Schuppenflechte

Schwerpunkte unserer Dermatologie in Siegen

Die menschliche Haut ist ein Multitalent. Sie ist Schutzschild, widerstandsfähig, warnt vor äußeren Reizen und reguliert die Körpertemperatur. Doch Krankheiten und Umwelteinflüsse können sie schwächen. Sie kann jucken, brennen, schuppen, erröten und sich entzünden. Das ist für Betroffene nicht nur körperlich unangenehm – die Symptome belasten häufig auch seelisch. Die klassische Dermatologie umfasst Krankheiten, bei denen es beispielsweise durch entzündete Haut zu unterschiedlichen Krankheitsbildern kommt. Dazu gehören Neurodermitis und Ekzeme, Schuppenflechte oder auch Akne. Die klassische Dermatologie widmet sich der Diagnostik und Therapie sämtlicher infektiöser- und nichtinfektiöser Krankheiten der Haut, der Haare, der Nägel und sichtbaren Schleimhäute. Die Dermatologische Praxis in Siegen bietet moderne und wissenschaftlich anerkannte Vorsorge-, Diagnose- und Therapieverfahren an. Dabei widmet sich Hautärztin Dr. Claudia El Gammal mit Sorgfalt den individuellen Hautproblemen ihrer Patienten.

Häufige Krankheitsbilder

Akne

Akne

Pickel, Pusteln und Knoten im ganzen Gesicht sind nicht nur für Teenager unangenehm. Häufig leiden Seele und Selbstwertgefühl stärker als der Körper selbst. Akne betrifft vor allem Jugendliche in der Pubertät, bedingt durch hormonelle Veränderungen. Dabei gibt es harmlose Verlaufsformen, die nach ein bis zwei Jahren wieder verschwinden, aber auch schwere Formen, die Narben nach sich ziehen und bis weit ins Erwachsenenalter andauern können. Bei Stress werden vermehrt männliche Hormone und Stresshormone produziert, die die Talgdrüsen anregen. Auch ungesunde Lebensmittel, Medikamente und Hautpflegeprodukte können Akne auslösen. Bei länger andauernder Akne, die mit Entzündungen einhergeht, sollte ein Hautarzt aufgesucht werden.

Je nach Verlaufsform entwickelt der Hautarzt mit dem Patienten einen Behandlungsplan, verordnet geeignete Wirkstoffe und gibt Tipps für die richtige Pflege. Äußerliche Therapien mit Cremes, Gelen und verschiedenen Lösungen können Entzündungen und ein Ausbreiten der Akne verhindern. Ebenso können Glykolsäure-Peelings und mechanisches Ausreinigen das Hautbild verbessern. Bei schwereren Formen kommen auch Medikamente zum Einsatz, zum Beispiel Antibiotika oder Hormonpräparate wie die Antibabypille. Niemals sollten Patienten selbst Hand anlegen und die Therapie einem Profi überlassen.

Ziel ist es, Entzündungen und Narben zu verhindern. Sind bereits Narben entstanden, können diese sehr effektiv und schonend mit Hilfe einer fraktionierten CO2-Lasertherapie behandelt werden.

Ekzeme

Ekzeme

„Ekzem“ ist ein Sammelbegriff für eine entzündliche, oft juckende, nicht ansteckende Hautkrankheit, die an verschiedenen Körperstellen auftreten kann. Ärzte unterscheiden zwischen akuten und chronischen Stadien. Erstere können jucken, nässen, Bläschen bilden, gerötet sein und verkrusten leicht. Bei einem chronischen Ekzem ist die Haut typischerweise trocken, schuppig, rissig, verhornt und juckt. Durch äußere Einflüsse mit Chemikalien wie Haarfärbe- oder Putzmittel kann die Haut mit einem Ekzem reagieren. Aber auch eine allergische Reaktion kann die Ursache sein. Ferner können Ekzeme durch innere Einflüsse bei genetischer Veranlagung entstehen. Dabei ist die häufigste Form die Neurodermitis.

Grundlage jeder Therapie ist eine ausführliche Anamnese, um mögliche Ursachen aufzuspüren. Ekzeme werden in der Regel äußerlich mit Salben behandelt. Meist kommen kortisonhaltige Präparate zum Einsatz, die in ihrer Stärke und der Salbengrundlage an die betroffenen Hautstellen angepasst werden. Heute stehen moderne Wirkstoffe zur Verfügung, die bei richtiger Anwendung keine unerwünschten Nebenwirkungen haben. Zusätzlich können gerbstoffhaltige und pflanzliche Präparate, Teerpräparate und sogenannte Calcineurininhibitoren eingesetzt werden. 

Neurodermitis

Neurodermitis

Neurodermitis (atopische Dermatitis) ist eine nicht ansteckende, chronisch-entzündliche Hautkrankheit, bei der die Schutzfunktion der Haut gestört ist. Die Haut trocknet leichter aus, entzündet sich schnell und reagiert empfindlich auf äußere Einflüsse. Die Krankheit verläuft in Schüben und beginnt häufig schon im Säuglings- oder Kindesalter. Die Symptome können im Verlauf der Pubertät wieder verschwinden. Doch auch im Erwachsenenalter kann eine Neurodermitis ausbrechen. Dabei wechseln sich Phasen mit akuten Symptomen und beschwerdefreie Phasen ab, in denen die Haut aber trotzdem trocken und empfindlich sein kann. Die genauen Ursachen sind bislang nicht eindeutig geklärt. Ärzte vermuten ein Zusammenspiel zwischen genetisch bedingter, gestörter Barrierefunktion der Haut und einem Immunsystem, das dazu neigt, überempfindlich auf Reize aus der Umwelt zu reagieren.

Das Risiko, an Neurodermitis zu erkranken wird von Eltern an ihre Kinder weitergegeben. Heilbar ist die Krankheit nicht. Es gibt aber zahlreiche Therapiemöglichkeiten, um Beschwerden zu lindern. Die richtige Pflege kann die Haut vor dem Austrocknen bewahren und ihre Schutzfunktion unterstützen. Juckreiz kann durch Medikamente bekämpft werden. Äußere Einflüsse, die als mögliche Auslöser identifiziert werden, sollten vermieden werden. Die Dermatologische Praxis in Siegen bietet außerdem eine sogenannte Balneophototherapie an: Ein Bad in hochkonzentriertem Salzwasser mit anschließender Ganzkörperbestrahlung mit ultraviolettem Licht kann Beschwerden lindern oder für eine gewisse Zeit ganz verschwinden lassen.

Rosacea

Rosacea

Sie beginnt schleichend mit geröteten Hautpartien im Gesicht und gehört zu den häufigsten Hautkrankheiten von Erwachsenen – die Rosacea. Da das Hautleiden fast ausschließlich das Gesicht betrifft und damit für jedermann gut sichtbar ist, belasten die Symptome Betroffene vor allem seelisch. Zu Beginn äußert sich die Rosacea mit nur leichten Rötungen im Gesicht, hervorgerufen durch dauerhaft geweitete Äderchen. Betroffen sind dabei die Bereiche Wangen, Stirn, Nase und Kinn. Die Krankheit verläuft in Stadien und geht mit leichten bis sehr schweren Schüben einher. Diese können Tage bis Wochen andauern. Mit der Zeit kann sich die Haut entzünden und zu den geweiteten Äderchen gesellen sich Knötchen und Eiterbläschen. Dabei schwellen die Hautstellen teilweise stark an, jucken, brennen oder stechen. Auch die Augen sind häufig mit betroffen, in Form einer entzündeten Bindehaut. Die genetische Anlage scheint eine wichtige Rolle zu spielen. Auch wenn die Hautkrankheit nicht vollständig heilbar ist, können die Symptome gut behandelt werden.

Vom Hautarzt verschriebene Präparate, die auf die Haut aufgetragen werden, sind sehr wirkungsvoll. Je nach Schweregrad wird die äußerliche Behandlung mit der Einnahme von Antibiotika kombiniert. Geweitete Äderchen können in der Hautarztpraxis in Siegen zudem mit Laser oder Blitzlampe behandelt werden. Mit der Lasertherapie bilden sich erweiterte Äderchen zurück und die Aktivität der Rosacea schwächt ab.

Schuppenflechte

Schuppenflechte

Schuppenflechte (Psoriasis) ist eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Hautkrankheit, die nicht nur äußerlich Beschwerden bereitet, sondern auch die Gelenke betreffen kann. Typisch sind entzündlich gerötete, scharf abgegrenzte Hautstellen mit silbrig-weißen Schuppen. Die Areale können stark jucken und Krusten bilden. Betroffen sind meist die Bereiche Kopfhaut, Bauchnabel, Ellenbogen, Knie, Schienbeine, Gesäß, Brust, Rücken, Augenbrauen, Achselhöhlen oder auch die Genitalregion. Manchmal weisen auch die Nägel Symptome auf und bilden kleine runde Vertiefungen (Tüpfelnägel) oder verfärben sich gelb-braun. Die schuppigen Hautareale können zu größeren Flächen zusammenwachsen. Das Risiko zu erkranken wird über die Gene weitergegeben. Schuppenflechte kann chronisch oder in wiederkehrenden Schüben verlaufen. Stärke und Dauer der Symptome sind dabei individuell verschieden. Bei schwereren Verlaufsformen können auch die Gelenke betroffen sein. Die Gelenke der Finger, Zehen oder Knie schwellen an, schmerzen oder sind in ihrer Bewegung eingeschränkt. Schuppenflechte ist nicht heilbar, ihre Symptome können aber wirksam therapiert werden. Neben verschiedenen Cremes, Salben oder Lotionen kann bei schwereren Verlaufsformen auch die Einnahme von Medikamenten sinnvoll sein. Ebenso hilft die Balneophototherapie Beschwerden wirksam zu lindern.

Balneophototherapie

Balneophototherapie

Die Balneophototherapie ist ein Verfahren, das bei Schuppenflechte und anderen chronischen Hautkrankheiten wie Neurodermitis Beschwerden lindern kann. Sie wird als sogenannte Starksole-Therapie mit hochkonzentriertem Meersalzwasser (wie im Toten Meer) durchgeführt. Oder aber als sogenannte PUVA-Bad-Therapie mit dem Wirkstoff 8-Methoxypsoralen, der Wirkung der anschließenden UV-Behandlung verstärkt. Patienten werden in Folie eingewickelt und baden etwa 15 Minuten lang. Anschließend erhalten sie eine Ganzkörper-Bestrahlung mit ultraviolettem Licht. Die Balneophototherapie sollte mehrmals wöchentlich über drei bis vier Monate hinweg durchgeführt werden. Nur so können Hautveränderungen zurückgehen oder für eine gewisse Zeit ganz verschwinden. Vor allem für Patienten mit Schuppenflechte übernehmen die gesetzlichen Krankenkassen in der Regel die Kosten.

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