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Ihr Bauch im Mittelpunkt

Gastroenterologie und Leber

Wiederkehrende Bauchkrämpfe, Durchfälle, Blut im Stuhl, Magenschmerzen, Übelkeit, Erbrechen – hinter diesen Beschwerden können chronische Magen- und Darmkrankheiten stecken. Die Gastroenterologie als Spezialgebiet der Inneren Medizin beschäftigt sich mit Magen- und Darmkrankheiten sowie mit Krankheiten der Leber, des Gallensystems und der Bauchspeicheldrüse. Chronische Darmentzündungen wie Morbus Crohn oder Colitis ulcerosa können beschwerdearm verlaufen. Manche Patienten leiden jedoch erheblich unter den Symptomen und büßen Lebensqualität ein. Die Diagnose und Therapie chronisch entzündlicher Magen-, Darm- und Leberkrankheiten ist ein Schwerpunkt der Siegener Praxis für Gastroenterologie. Ihre Diagnose erfolgt auf hohem medizintechnischen Niveau mit ambulant durchführbaren Endoskopien, Laboruntersuchungen, Ultraschall und Funktionstests.

Unser Leistungsspektrum

Magenspiegelung

Magenspiegelung

Bei der Magenspiegelung (Ösophagogastroduodenoskopie) wird der obere Abschnitt des Verdauungstrakts mit einem schlauchartigen, dünnen Gerät (Gastroskop) untersucht. Zum oberen Verdauungstrakt gehören die Speiseröhre, der Magen und der Zwölffingerdarm. Wenn der Verdacht auf eine Erkrankung besteht, kann der Arzt während der Magenspiegelung auch Gewebeproben entnehmen und sie anschließend untersuchen lassen.

Die Untersuchung erfolgt in der Regel mit einer Schlafspritze und örtlicher Betäubung des Rachenraumes. Auf Wunsch kann die Spiegelung im wachen Zustand erfolgen. Eine Vorbereitung wie bei der Darmspiegelung ist nicht erforderlich. Es ist ausreichend, etwa zwölf Stunden vor der Untersuchung keine feste Kost mehr zu sich zu nehmen.

Darmspiegelung

Darmspiegelung

Bei der Darmspiegelung (Koloskopie) werden das Innere des Dickdarmes und gegebenenfalls auch die unteren Teile des Dünndarms untersucht. Während der Untersuchung können Gewebeproben aus auffälligen Bereichen entnommen werden, welche feingeweblich untersucht werden. Auch ist es möglich, Dickdarmpolypen direkt abzutragen. Dickdarmpolypen sind Geschwülste der Schleimhaut und können zu bösartigen Tumoren (Dickdarmkrebs) entarten.

Der Darm muss für die Spiegelung mit einer Darmspülung vorbereitet werden, damit er für die Untersuchung von jeglichen Stuhlresten gereinigt ist. Die entsprechenden Medikamente zur Herstellung der Vorbereitungslösung erhalten Sie vor der Untersuchung von uns. Standardmäßig wird die Untersuchung mit einer Schlafspritze durchgeführt. Sie kann aber auf Wunsch auch im wachen Zustand erfolgen.

Weitere Informationen zur Darmkrebsvorsorge finden Sie hier: www.magen-darm-aerzte.de

Enddarmspiegelung

Enddarmspiegelung

Bei der Enddarmspiegelung werden der Analkanal und der untere Teil des Enddarms gezielt untersucht. Hämorrhoiden können während der Untersuchung direkt mit Gummiband-Abbindung behandelt werden. Das Haupteinsatzgebiet ist bei Schmerzen oder Fremdkörpergefühl am After, Juckreiz sowie bei dem Verdacht auf Hämorrhoiden oder bei Blutungen aus dem Enddarm.

Zumeist wird vorab am gleichen Tag eine Dickdarmspiegelung durchgeführt, um auch Ursachen von Beschwerden in höheren Darmabschnitten zu erkennen.

Dünndarm-Kapselendoskopie

Dünndarm-Kapselendoskopie

Die Kapselendoskopie ermöglicht es, den gesamten Dünndarm einzusehen. Der Dünndarm ist mit der Magen- und Dickdarmspiegelung nur unzureichend zu untersuchen. Der Patient schluckt bei der Kapselendoskopie eine Minikamera, die sich in einer Kapsel (circa 25 x11 mm) befindet. Diese durchquert den kompletten Magen-Darm-Trakt. Dabei werden zwei bis sechs Bilder pro Sekunde an einen tragbaren Recorder gesendet, die dann am Computer ausgewertet werden.

Die Kapselendoskopie wird vor allem eingesetzt, wenn eine Blutarmut unklarer Herkunft besteht und bei Magen- und Darmspiegelung keine Ursachen erkannt wurden. Während der Untersuchung kann sich der Patient frei bewegen. Die Kapsel ist ein Einmalprodukt und wird auf natürlichem Weg über den Darm ausgeschieden. Vor der Kapselendoskopie muss der Patient den Dünndarm durch die Einnahme einer Abführlösung komplett säubern.

Ultraschalldiagnostik

Ultraschalldiagnostik

Mit einer Ultraschalluntersuchung können alle wichtigen inneren Bauchorgane (Leber, Gallenblase, Bauchspeicheldrüse, Nieren, Milz, Blutgefäße, Prostata/Gebärmutter und der Darm) schnell, schmerz- und strahlenfrei untersucht werden. Moderne Geräte erlauben in vielen Fällen eine definitive Diagnose, so dass unter Umständen auf weitergehende radiologische Schnittbildgebung (CT und MRT) verzichtet werden kann.

Eine Sonographie der Schilddrüse mit Bestimmung der Größe und Darstellung etwaiger krankhafter Veränderungen (Knoten, Zysten und Tumoren) ist ebenfalls in unserer Praxis möglich.

Atemtests/ Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Atemtests/ Nahrungsmittelunverträglichkeiten

Hinter Verdauungsbeschwerden wie Durchfall, Blähungen und Bauchkrämpfen können Nahrungsmittelunverträglichkeiten stecken. Mit einem sogenannten H₂-Atemtest kann die Funktion des Dünndarms getestet werden. Am häufigsten werden dabei Unverträglichkeiten gegenüber Milchprodukten (Laktoseintoleranz) aufgedeckt. Es können aber auch Unverträglichkeiten des Dünndarms gegen Fruchtzucker (Fruktose) und Zuckerersatzstoffe (Sorbit) nachgewiesen werden. Außerdem ist es möglich, eine Fehlbesiedelung durch Bakterien im Dünndarm nachzuweisen.

Mit dem ¹³C-Atemtest kann das Bakterium Helicobacter pylori im Magen nachgewiesen werden. Dieser Keim kann ein völlig harmloser „Mitbewohner" sein, aber auch unangenehme Beschwerden wie Bauchschmerzen hervorrufen. In seltenen Fällen kann er das Risiko einer Entartung zunächst gutartiger Krankheiten begünstigen. Die Behandlung besteht in einer Kombination mehrerer Arzneimittel, unter anderem verschiedener Antibiotika.

Chronische Hepatitis B und C/ Fettleber

Chronische Hepatitis B und C/ Fettleber

Bei Hepatitis B und C handelt es sich um durch Viren ausgelöste Entzündungen der Leber. Bleibt die Krankheit unbehandelt, kann sie zu einer Leberzirrhose, Krebs und sogar zum Tod führen. Erhöhte Leberwerte müssen regelmäßig durch Blutuntersuchungen, Ultraschall und gelegentlich durch eine Biopsie abgeklärt werden. In vielen Fällen ist eine erfolgreiche medikamentöse Behandlung möglich, die die Krankheit heilt oder zumindest das Risiko für fatale Folgen senkt.

Ein weiterer Schwerpunkt unserer Praxis ist die Diagnostik und Betreuung von Patienten mit einer Fettleber. Eine Fettleber ist die häufigste chronische Lebererkrankung in Deutschland mit steigender Tendenz. Anfänglich macht die Fettleber keine Beschwerden, kann jedoch unbehandelt gravierende Folgen haben.

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn)

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen (Colitis ulcerosa und Morbus Crohn)

Colitis ulcerosa und Morbus Crohn gehören zu den häufigsten chronisch entzündlichen Darmkrankheiten. Sie betreffen immer häufiger auch junge Patienten. Beide verlaufen in Schüben. Die Colitis ulcerosa ist eine Krankheit des Dickdarms, bei der die Darmschleimhaut entzündet ist. Dies ruft wiederum Geschwüre hervor. Blutige und schleimige Durchfälle sowie krampfartige Bauchschmerzen gehören zu den Symptomen. Morbus Crohn kann in jedem Abschnitt des Verdauungstraktes auftauchen – vom Mund bis zum After –, betrifft jedoch meist den letzten Abschnitt des Dünndarms. Dabei können sich neben der Darmschleimhaut auch tiefere Schichten der Darmwand entzünden. Typische Symptome sind Durchfall, der über mehrere Wochen anhält, und krampfartige Bauchschmerzen. Auch Symptome außerhalb des Darms, beispielsweise Gelenkschmerzen, kommen nicht selten begleitend vor.

Wir verfügen über langjährige Erfahrungen auf dem Gebiet der chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen und bieten neben der Diagnostik das komplette Spektrum der modernen Therapie an.

Reizdarmsyndrom

Reizdarmsyndrom

Das Reizdarmsyndrom, auchnervöser Darm" genannt, ist eine häufige Erkrankung. Etwa 50 Prozent der Patienten mit Magen-Darm-Beschwerden leiden unter einem Reizdarmsyndrom, das sich mit Schmerzen, Blähungen, Durchfall oder Verstopfungen bemerkbar machen kann. Frauen sind deutlich häufiger als Männer betroffen. Die genaue Ursache ist noch nicht abschließend geklärt.

Faktoren wie ein gestörtes Darmnervensystem, Infektionen oder psychische Einflüsse wie Stress scheinen eine Rolle zu spielen. Bei der Diagnose geht es darum, Krankheiten oder Funktionsstörungen auszuschließen, die ähnliche Beschwerden verursachen, aber schwerwiegendere Konsequenzen haben können. Die Therapie richtet sich nach den Symptomen und umfasst neben diätetischen Maßnahmen auch verschiedene Medikamente.

Darmkrebsvorsorge

Darmkrebsvorsorge

Darmkrebs ist in Deutschland die dritthäufigste Krebserkrankung. Jährlich erkranken fast 62 000 Menschen neu an Darmkrebs. Wird der Krebs frühzeitig erkannt, sind die Heilungschancen sehr gut. Die effektivste Methode zur Darmkrebsfrüherkennung ist die Vorsorgeuntersuchung mittels Darmspiegelung. Das Verfahren ist schonend, schnell und sicher und kann direkt in der Praxis durchgeführt werden.

Darmpolypen, die eine Vorstufe von Darmkrebs sein können, werden während der Untersuchung schonend entfernt. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen ab dem 50. Lebensjahr einmal pro Jahr die Durchführung eines Stuhltests auf verstecktes Blut in Verbindung mit einer ärztlichen Untersuchung/Darmaustastung zur Darmkrebsfrüherkennung.

Die Krankenkassen bezahlen zusätzlich für Männer ab dem 50. Lebensjahr und für Frauen ab dem 55. Lebensjahr eine Vorsorgedarmspiegelung sowie zehn Jahre später eine weitere Darmspiegelung. Personen, die ein familiäres oder erblich bedingtes Risiko tragen, können die Darmkrebsvorsorge bereits ab einem früheren Lebensjahr durchführen.

Magenballon-Behandlung

Magenballon-Behandlung

Für viele Menschen mit Übergewicht ist das Abnehmen sehr schwierig. Eine Magenballon-Behandlung ist eine Möglichkeit eine Gewichtsreduktion zu erzielen. Der Magenballon ist ein mit Flüssigkeit gefüllter Ballon aus Silikon. Im Zuge einer Magenspiegelung wird der ungefüllte Ballon über die Speiseröhre in den Magen geführt und dort mit der individuell passenden Menge Flüssigkeit gefüllt. Der Silikonballon verkleinert das Magenvolumen ganz ohne Operation und wird nach sechs Monaten wieder entfernt. Eine Gewichtsabnahme von durchschnittlich 15 bis 20 Kilogramm ist möglich.

Diese Maßnahme ist eine individuelle Gesundheitsleistung und wird von den gesetzlichen Krankenkassen in der Regel nicht übernommen. In einem persönlichen Gespräch beraten wir Sie gerne, für wen der Magenballon geeignet ist und wie die Behandlung erfolgt.

NotrufHome

Feuerwehr/Rettungsdienst: 112

Polizei: 110

Zentrale Notaufanhme: 02 71 3 33 45 13

Giftnotruf NRW: 02 28 1 92 40

Telefonseelsorge: 08 00 111 0 111

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