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Galaktographie: Darstellung des Milchgangsystems

Die Galaktographie ist ein mammographisches Zusatzverfahren zur Darstellung des Milchgangsystems, bei der mit Hilfe von jodhaltigem, wasserlöslichem Kontrastmittel Veränderungen innerhalb der Milchgänge sichtbar gemacht werden können.

Wann ist eine Galaktographie notwendig?

Wann ist eine Galaktographie notwendig?

Um eine Galaktographie durchführen zu können, muss eine krankhafte Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze vorliegen. Dieses ist meist in Form einer blutigen oder wässerigen (nicht milchigen Sekretion) und oft einseitigen Flüssigkeitsabsonderung der Fall.

Für eine Flüssigkeitsabsonderung aus der Brustwarze ist in etwa neun Prozent der Fälle eine bösartige Erkrankung ursächlich. In etwa 91 Prozent der Fälle finden sich gutartige Veränderungen der Milchgänge (z.B. eine harmlose Sekretion oder Papillome).

Gelegentlich findet sich zusätzlich ein auffälliger Sekretabstrich (Sekret wird auf einem Objektträger zur zytologischen Untersuchung eingeschickt). Bei fehlendem Nachweis von bösartigen Zellen ist in diesem Fall meist keine ergänzende Galaktographie notwendig.

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Wie wird die Untersuchung durchgeführt?

Der flüssigkeitsabsondernde Milchgang wird mittels einer dünnen, stumpfen Nadel sondiert und mit Kontrastmittel (meist weniger als ein Milliliter) gefüllt. Das Einführen der Kanüle kann unangenehm sein. Die Applikation des Kontrastmittels verursacht ein Druckgefühl bis leicht ziehende Schmerzen. Anschließend wird eine konventionelle Mammographie mit etwas weinger Kompression (Druck) durchgeführt. So kann das kontrastmittelgefüllte Milchgangsystem kann somit begutachtet werden.

Veränderungen der Milchgänge führen unter anderem zu Füllungsdefekten oder Gangabbrüchen. Zeigen sich solche Auffälligkeiten, müssen diese meist operativ behandelt werden.

Risiken der Galaktographie

Risiken der Galaktographie

Selten kann es zu allergischen Reaktionen auf das Kontrastmittel oder zu geringen Entzündungen kommen.

In sehr seltenen Fällen gelingt die Sondierung des betroffenen Milchganges nicht, so dass die Untersuchung abgebrochen werden muss.

Gelingt die Sondierung des Milchganges nur unvollständig, kann das injizierte Kontrastmittel aus den Milchgängen in das umgebende Weichteilgewebe austreten und zu einem schmerzhaften Knoten im Unterhautgewebe (Paravasat) werden. Dieses Paravasat löst sich in der Regel von selbst auf (extrem selten kommt es zu einer entzündlichen Reaktion).

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